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ça ira-Verlag

Jour Fixe Programm Frühjahr/Sommer 1997

Dienstag, 22. April 1997

Wahrheit und Interesse

Über die Aufklärung des Materialismus

Die bürgerliche Aufklärung des 18. Jahrhunderts ließ sich das Verhältnis von Wahrheit und Interesse nicht zum Problem werden: Ecrasez l'infame! Denn die Zerstörung des Niederträchtigen und Widernatürlichen, die Abschaffung von Religion und Feudalität sollte zugleich die ultimative Offenbarung der politischen Anthropologie der menschlichen Gattung in einer ebenso allgemeinen wie daher bürgerlichen Klasse von Natur egalitärer Subjekte bedeuten. Die “Erklärung der Menschenrechte” war Theorie und Agitation zugleich: die Wahrheit als Kampfbegriff. Aller objektiven Strenge ihrer naturrechtlichen Begründung zum Trotz erwies sich die Wahrheit der Bürger als die Wahrheit des Privateigentums, als die Allgemeinheit des Interesses. Wahrheit gründete nicht in der Sache selbst, sondern in der allseits geteilten Meinung über sie. Der Umschlag der Aufklärung in Propaganda war die Konsequenz; Aufklärung als Massenbetrug das Resultat. Die zweite, die proletarische Aufklärung zog daraus, in Marx kulminierend, den Schluß, die Einheit von Wahrheit und Interesse auf den Klassenkampf zu gründen: Geschichte als Selbstaufklärung der Klasse, Theorie als ihre Selbstreflexion und Selbstagitation, Revolution als ihre Selbstaufhebung. Das “Kommunistische Manifest” war so die Menschenrechtserklärung des Proletariats: Kommunismus als Wahrheit der Gesellschaft. Daß die Wahrheit der Arbeiter in die willkürlichen Verfügungen der “proletarischen Wissenschaft” Karl Kautskys, Lenins und Stalins umschlagen konnte und zur Legitimationsideologie wurde, deutet darauf, wie wenig es selbst Marx trotz seiner Aufforderung zu “interesselosem Denken als Interesse” gelang, Begriff und Sache der Wahrheit negativ zu fassen, d.h. im Zuge einer Kritik des theoretisierenden Denkens selbst. Nur in dieser Wendung wäre das Erbe bürgerlicher Aufklärung anzutreten, das in der strikten Weigerung liegt, von etwas sich beherrschen zu lassen, das noch nicht einmal gedacht werden kann. – Es spricht Joachim Bruhn (Freiburg).

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Donnerstag, 1. Mai 1997

Demonstration: Statt Arbeit und Nation – soziale Revolution!

Das Freiburger Bündnis gegen Arbeit ruft auf zur Demonstration: 12 Uhr, Peterhof (Innenhof der Universität, vor dem Kollegiengebäude II) – Fest am Samstag, den 3. Mai, auf KTS-Vauban.

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Dienstag, 6. Mai 1997

Totalitärer Reichtum

Über den französischen Poststrukturalismus

Als theoretischer Reflex einer Transformation des Kapitalismus, die sich in Frankreich erst spät durchsetzt, können Strukturalismus und Poststrukturalismus unseren Blick für die längst zur zweiten Natur gewordene Variante der kapitalistischen Entwicklung in Deutschland schärfen. So spät die französische Gesellschaft die industriekapitalistische Produktion von Massenwohlstand 'nachgeholt' hat, so schnell ist sie auch mit der Krise dieser vergemeinschaftenden Akkumulationsform, dieser vom naturwüchsigen Prozeß zum gesellschaftlichen Projekt beförderten Kaufkraftentfaltung konfrontiert worden. Der poststrukturalistische Schwenk der Philosophie hält den Moment fest, in dem die totalitäre Vernunft des warenförmigen Reichtums sich als integraler Bestandteil der Unvernunft erweist. Der Vortrag soll herausarbeiten, daß Theoretiker wie Derrida oder Lyotard, Baudrillard oder Virilio, im Gegensatz zu Foucaults lebendigem Machttableau, eine Denkversion des sozialstaatlichen Kapitalismus liefern, in der dessen Krise schon ihren Platz gefunden hat. – Es spricht Monika Noll (Berlin), Mitherausgeberin der Reihe “Frauen”

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Samstag, 10. Mai 1997

Antifaschistischer Stadtrundgang

Die Route führt vom Regierungspräsidium (ehemals NS-Polizeipräsidium) über die Universität (Vorreiterrolle der freiburger Universität für die nationalsozialistische Gleichschaltung der deutschen Universitäten) weiter zum Hauptbahnhof (Deportation) und dann in den Stühlinger zum ehemaligen Kreispflegeheim (Euthanasieprogramm). – Es führt und kommentiert G. Schlesiger. Treffpunkt um 16 Uhr vor dem Regierungspräsidium, Kaiser-Joseph-Straße.

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Dienstag, 14. Mai 1997

Die zerbrochene Synthesis

Karl Korsch und der radikale Marxismus der zwanziger Jahre

Zu Beginn der zwanziger Jahre verstand sich der philosophisch erneuerte, der “dialektische revolutionäre Marxismus” eines Georg Lukács und Karl Korsch als Ausdruck der Aktualität der Weltrevolution und wußte sich mit der proletarischen Bewegung engstens verwoben. Mit der Bolschewisierung, dann Stalinisierung der kommunistischen Parteien beginnt die staatsterroristische Epoche des Kommunismus, die im Zusammenbruch von 1989 endet. Der Marxismus wird zur Legitimationsideologie herabgewürdigt. Ende der zwanziger Jahre gehört Korsch zu den radikalen Kritikern dieser Entwicklung. Läßt sich seine Kritik auf dem Niveau der Gegenwart beerben? Welche Aufgabe hat die undogmatische marxistische Kritik heute? – Es spricht Michael Buckmiller (Hannover), Professor am Institut für Politische Wissenschaft der Universität Hannover und Herausgeber der Karl Korsch-Gesamtausgabe, deren fünfter Band -"Krise des Marxismus” – gerade erschienen ist (Amsterdam: Internationales Institut für Sozialgeschichte/Hannover: Offizin-Verlag). Um 20 Uhr im Kollegiengebäude IV der Universität (Institut für Soziologie), Raum 4511.

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Dienstag, 27. Mai 1997

Auschwitz im Kalten Krieg

Die Diskussion um die “Ermittlung” und ihren Autor Peter Weiss

Wie fünfzehn bzw. dreißig Jahre später im Zusammenhang der TV-Serie “Holocaust” und Steven Spielbergs Kinofilm “Schindlers Liste”, wurde Auschwitz 1965 anläßlich von Peter Weiss' Theaterstück “Die Ermittlung” zumindest einige Wochen lang allgemeines Thema. “Die Ermittlung” war – vor dem Hintergrund des Frankfurter Auschwitz-Prozesses – das erste der großen, geradezu eruptiven Medienereignisse, an denen sich der Umgang mit und die Rede über Auschwitz in Deutschland studieren läßt – und zwar sowohl für die BRD wie auch für die DDR. Will man den Umgang mit der Massenvernichtung in beiden deutschen Staaten vergleichen, dann existiert kein Material, das so dicht und aufschlußreich wäre wie die Zeugnisse der Rezeption des Stücks von Peter Weiss. – Es spricht Christian Weiß (Mannheim), der als Literaturhistoriker an der Universität Mannheim arbeitet und zum Kontext des Vortragsthemas zuletzt das Buch “Der gute Deutsche. Dokumente zur Diskussion um Spielbergs 'Schindlers Liste'“ veröffentlicht hat (Rörig-Verlag, Saarbrücken 1995).

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Samstag, 7. Juni 1997

Vor dem Zusammenbruch des Kapitalismus?

Eine Diskussion mit Robert Kurz über die Krise des Kapitals und die Perspektiven der sozialen Revolution

Gegen den traditionellen Marxismus der Arbeiterbewegung in seiner sozialdemokratischen wie bolschewistischen Gestalt sowie gegen sein Fort- und Verwesen nach 1968 behaupten Robert Kurz und die Gruppe um die Zeitschrift “Krisis. Beiträge zur Kritik der Warengesellschaft”, daß das emanzipative Potential in Marx noch lange nicht erschöpft sei, daß es vielmehr gerade jetzt, am Ende der Moderne zu beerben sei: Als Notwendigkeit einer “fundamentalen Wertkritik”, d.h. als das Gebot, zum ersten Mal in der Geschichte eine Gesellschaft ohne Geld, Ware und Lohnarbeit denken und realisieren zu können. So sehr habe sich das Kapitalverhältnis als die zweite Natur von Gesellschaftlichkeit nur überhaupt dargestellt, daß der Marxismus darüber zum Faktor der Modernisierung verkam. Er vergaß und wollte nicht mehr wissen, daß das Kapital an sich selbst vergänglich und endlich, daß es ein nur historisches Verhältnis ist, daß Krise mehr ist als nur das zeitweilige Minus von Konjunktur, daß sie vielmehr auf den Zusammenbruch der Ausbeutung geht. Der Marxismus hat sich über die marxsche Krisentheorie hinweggesetzt und ist darüber zu einer Art linkem Keynesianismus geworden, zu einer Theorie der politischen Regulation des Kapitals, die ökonomische Fragen als Willens- und Machtfragen begreift. Aber die Zeit linker Politik nach der Parole “Wir holen uns die Kohlen von den Monopolen” ist abgelaufen, denn das Zeitalter der Warenproduktion selbst kommt ans Ende. Jetzt sei die “absolute Systemgrenze” erreicht, sagt Robert Kurz (Nürnberg), eine These, die er nicht zuletzt in seinem Buch “Der Kollaps der Modernisierung” (Reclam) zu begründen sucht. – Darüber wird zu diskutieren sein.

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Dienstag, 10. Juni 1997

Zivilgesellschaft oder Demokratie?

Die Erinnerung an Zeiten, als Demokratie und Staat als Gegenbegriffe erschienen, und man sich fragte, ob Staat überhaupt je demokratischer Staat sein könne, waren für die Mehrheit der oppositionellen Gruppen spätestens in den 80er Jahren endgültig vorbei. Wenn Politik nicht umstandslos mit repräsentativer Demokratie identifiziert wurde, so erschien sie als Bindestrich-Demokratie: Ökologische Demokratie, Wirtschaftsdemokratie. Die Programmatik der “Zivilgesellschaft” wie auch die des Kommunitarismus behauptet, Politik als demokratisches Projekt zu betreiben. Unterbelichtet bleibt dabei die politische Vorstellung von Demokratie selbst. Welche Form von Politik wird da anvisiert? Was soll das “Demokratische” daran sein? Am Beispiel der Zivilgesellschaftskonzeptionen läßt sich die Problematik jener Ansätze verdeutlichen, die den Anspruch auf Demokratie dadurch bedienen wollen, daß sie vorstaatliche gesellschaftliche Organisationen in einem imaginären Jenseits kapitalistischer Gesellschaften als Unterbau eines demokratischen Staates fingieren. – Es spricht Diethard Behrens (Frankfurt), Herausgeber des gerade erschienenen Buches “Politik und soziale Praxis”.

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Dienstag, 17. Juni 1997

Stadtguerilla und soziale Revolution

Eine Diskussion mit Karl-Heinz Dellwo über Geschichte und Strategie
der Roten Armee Fraktion (RAF)

Die Entstehung der RAF aus der Studentenbewegung von 1968 war der ebenso durchschlagend radikale wie doch heillos existentialistische Versuch, die antiautoritäre Revolte auf dem Boden ihrer eigenen Voraussetzungen zu überwinden und in eine revolutionäre Bewegung zu überführen. Einerseits kritisierte die RAF den gesellschaftlichen Charakter von “68” als einer Bewegung von politisierenden Akademikern, die nachholenden Antifaschismus als Herstellung bürgerlich-demokratischer Öffentlichkeit betrieben: “Enteignet Springer!”, d.h. als eine Bewegung, die es mit der sozialen Revolution so wenig ernst nahm, daß es ihr, wie die RAF in ihrem Gründungsmanifest 197 anmerkte, wichtiger war “mit Lukács zu promovieren als sich von Blanqui agitieren zu lassen” – andererseits unternahm es die RAF selbst, die soziale Revolution auf dem Boden und mit den autoritären Mitteln des Marxismus-Leninismus organisieren zu wollen, im Stile der gleichzeitig entstehenden studentischen ML-Parteien nämlich: “Leninisten mit Knarre”. Der Versuch, dem staatlichen Gewaltmonopol Kontra zu geben, und das Bemühen, den Legalismus zu überwinden, war ambivalent von Anfang an. – Die Diskussion mit Karl-Heinz Dellwo soll dieser strategischen Ambivalenz nachforschen und ihrer historischen Entfaltung bis in die Gegenwart nachgehen, auch als Beitrag zum 30. Jahrestag der Ermordung Benno Ohnesorgs am 2. Juni 1967 und der bevorstehenden 20. Wiederkehr des “Deutschen Herbstes” von 1977. – Der frühere RAF-Gefangene Karl Heinz Dellwo wurde im Mai 1995 entlassen und lebt in Hamburg; er hat unter anderem in den Heften 3 und 11 der Zeitschrift “Arranca” (Berlin) die Aufsätze “Mitten im Nebel” und “Der bewaffnete Kampf war unsere Hoffnung auf Befreiung” veröffentlicht.

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Dienstag, 24. Juni 1997

Was heißt Erkennen?

Wer sich heute mit dem Erkennen beschäftigt, der weiß, daß er ein Spezialist ist, ein Spezialist des Kopfes, und somit leider mehr ein Spiegel als ein Spezialist der Gesellschaft, so daß die Frage nach der ursprünglichen (Fehl-)Leistung der Erkenntnis sich nie erledigt. Im Gegenteil, sie radikalisiert sich. Jedes Erkennen bedeutet aber den Verlust oder die Vertreibung dessen, was es erkennt. Es ersetzt es durch die Erkenntnis. Trotz allen Bewegungsdrangs tritt die Erkenntnis daher auf der Stelle. Mit ihr und in ihr geht die Welt nicht voran. Sie verändert sich nur. – Es spricht Ilse Bindseil (Berlin), Autorin u.a. von “Es denkt. Für eine gesellschaftliche Definition des Geistes, für den Verzicht auf die Definition des Körpers” und Mitherausgeberin der Reihe “Frauen”.

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Dienstag, 1. Juli 1997

Adorno gegen seine Liebhaber verteidigt

Es gilt, gewissen Tendenzen eines Vulgäradornitismus entgegenzutreten, insbesondere der inflationären Berufung auf eine angebliche “Wertkritik” bei Adorno, die sich im wesentlichen auf die Propagierung verdinglichter Parolen beschränkt. Dabei wird allerdings deutlich werden, daß Adorno an dieser Vulgarisierung nicht ganz unschuldig ist. Zu diesem Zweck werden die nietzscheanischen Wurzeln der Homologie von “Tauschwert” und “logischer Identität” bei Adorno aufgezeigt und mit der grundsätzlich anders gelagerten marxschen Kapitalkritik kontrastiert. Doch auch das Positive soll nicht zu kurz kommen, denn es sollen andere, sinnvollere Anknüpfungspunkte an Adorno aufgezeigt werden als die Wertkritik. Insbesondere seine Thesen zur Kulturindustrie scheinen für eine grundlegende Kritik bestimmter gesellschaftlicher Tendenzen besser geeignet zu sein als der stereotype Verweis auf die “Tauschwertlogik des Systems”. – Es spricht Michael T. Koltan, Archiv für soziale Bewegungen (Freiburg).

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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20.-26. September 1997

Sommerschule: Marx und Adorno: Einführung in die kritische Theorie

Den Materialismus von Karl Marx und die kritische Theorie Theodor W. Adornos zu begreifen, d.h. nicht nur flüchtig mit ihm bekannt zu sein, sondern in den Perspektiven der Subversion zu denken, scheint ein Privileg von Geistesheroen und gewerbsmäßigen Intellektuellen, von Akademikern und Faulenzern zu sein, die die erste Bedingung jedes Studiums im Überfluß besitzen: arbeits- und sorgenfreie Zeit. Was aber einige Zeit erfordert, muß nicht darum schon schwierig sein oder gar höhere Weihen erfordern – obwohl die Geistesheroen natürlich ein überaus erklärbares Interesse daran haben, Philosophie, die subversive und revolutionäre zumal, als Geheimnis und Gegenstand von Doktorarbeiten darzustellen. Wie aber könnte eine Philosophie über die Maßen schwer sein, die auf soziale Egalität und Freiheit von Herrschaft zielt? Die Egalität als Interesse und Wahrheit der materialistischen Philosophie erklärt sich aus ihrem Gegenstand selbst: der Herrschaft des Kapitals. Diese Gleichheit, die in der Sache selbst liegt, drückt sich in der Weise aus, in der die Philosophie ihren Gegenstand darstellt, d.h. theoretisch als Antizipation gelungener Praxis zerstört. Wenn die Gedanken erst einmal revolutioniert sind, wie könnte die Wirklichkeit dann standhalten? – Der Kurs wendet sich vor allem an Berufstätige, findet in einem Tagungshaus im Münstertal (Vogesen) statt und kostet ca. DM 500 sowie Studienunterlagen, aber ohne Seminarliteratur: Marx, Kapital Band 1 (Dietz-Verlag), Bindseil, Es denkt (ça ira-Verlag), Adorno, Negative Dialektik (Suhrkamp-Verlag). Verbindliche Anmeldung bitte bis 25. Mai durch Anzahlung von DM 200 auf das Konto 2260 45-756, Postbank Karlsruhe (Bruhn), BLZ 660 100 75, Stichwort “Sommerschule”. Der Kurs findet nur statt, wenn sich mindestens zehn Interessenten finden; andernfalls Geld zurück. Leitung: Manfred Dahlmann.

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Programmtext:
Wie antikapitalistisch ist die BILD-Zeitung?