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ça ira-Verlag

Jour Fixe Programm Herbst 2007 - Frühjahr 2008

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Who killed Bambi?

Über das regressive Bedürfnis deutscher Tierfreunde

Der Veganismus ist elementarer Bestandteil des geistigen Repertoires deutscher Alternativkultur. Vegane “Volxküchen” sind aus autonomen Jugendzentren, besetzten Häusern und linksradikalen Sommercamps genauso wenig wegzudenken wie schwarze Kapuzenpullover und Handlungsanleitungen zur Verbesserung der Welt. Das Engagement gegen Tierquälerei scheint zwar auf den ersten Blick nicht verwerflich. Doch spätestens seit auch Nazis “Go Vegan"-Shirts tragen, wird offenbar, daß viele Tierfreunde noch ganz andere ideologische Munition geladen haben. Wenn vegane Tierrechtler offen von den “Mächten des Bösen” fabulieren, vom “Vegan Jihad” träumen und ihre Avantgarde bereits das “sanfte Verschwinden der Menschheit von der Erde” predigt, wird deutlich, dass hinter der Entscheidung auf Tierprodukte zu verzichten, ein politisches Konzept steht. Gezeigt werden soll, warum die Tierfreunde mit ihrer antispeziesistischen Forderung nach der Gleichsetzung von Mensch und Tier lediglich exekutieren, was ohnehin auf der Tagesordnung steht. Es soll zugleich um die Beantwortung der folgenden Fragen gehen: In welcher Tradition steht die vegane Tierrechtsbewegung? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Tierliebe und Menschenhaß? Und: Woher stammt das obsessive Verhältnis veganer Tierrechtler zu Splattervideos aus Schlachthöfen und Fotos von zerstückelten Tieren, ohne die offenbar keine ihrer Kampagnen auskommt? – Es referieren Jan Gerber (Halle), der dem Diskussionskreis “Materialien zur Aufklärung und Kritik” (www. materialien-kritik.de) angehört, und Michael Bauer (Halle).

Um 20 Uhr in der KTS, Baslerstr. 103.

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Donnerstag, 1. November 2007

Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts

Anmerkungen zur “bolivarischen” Willkürherrschaft

Frenetisch wird der venezolanische Führer Chávez von Linken in aller Welt gefeiert. Aus dieser Tatsache kann man zweierlei folgern: Entweder wissen diese Linken nicht, welchen Charakters der venezolanische Aufbruch ist – dann wäre es ihre Pflicht, darüber Erkundigungen einzuholen; oder, was wahrscheinlicher ist, sie wissen es und sind gerade deshalb voll des Lobes für Chávez – dann wäre das jedoch ein Verrat an der Idee der Emanzipation, die sie ständig so vollmundig proklamieren. Denn der “Sozialismus des 21. Jahrhunderts” ist ein Programm der Elendsverwaltung, das die Verschmelzung der verarmten Massen zu einer antiimperialistisch verklärten Gemeinschaft anstrebt und durch erpresserische staatliche Almosengaben erkauft. – Es spricht Philipp Lenhard, Redakteur der Kölner Vierteljahreszeitschrift Prodomo und Autor u. a. für Bahamas und Konkret. Er wird erläutern, warum das venezolanische Modell kein Ausweg aus dem herrschenden Elend ist, sondern nur tiefer in dieses hineinführt. Ein Artikel zum Thema ist online unter zu lesen.

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 14. November 2007

“Den Hitler jag‘ ich in die Luft”

Georg Elser: Der verdrängte Attentäter. Eine literarisch-politische Performance von Hellmut G. Haasis

München, 8. November 1939: Alles war sorgfältig geplant. In dreißig Nächten hatte Georg Elser im Bürgerbräukeller, im Pfeiler hinter dem Rednerpodium, eine Bombe installiert. Doch kurz bevor sie explodierte, hatte Hitler, früher als vorgesehen, das Lokal verlassen. Der Attentäter wird auf der Flucht verhaftet. Der Gestapo gegenüber erklärte er: “Die von mir angestellten Betrachtungen zeigten das Ergebnis, daß die Verhältnisse in Deutschland nur durch die Beseitigung der augenblicklichen Führung geändert werden könnten.” – Ein Einzelner hatte gewagt, das Vernünftige zu tun, und es scheint kein Wunder, daß er dafür in einem Land, in dem alle Deutschen bis zu einem gewissen Grad für den Nazi-Faschismus waren – bis Stalingrad – keine Anerkennung fand. Bis heute kann sich die Öffentlichkeit nicht so recht entscheiden, ob nicht Hitler ein Staatsmann vom Schlage Bismarcks gewesen wäre, hätte er sich nur mit der Zerstörung der Tschechoslowakei beschieden. Es war eben diese Ambivalenz, der schon den “Widerstand” Stauffenbergs und seiner Kameraden fast bis zur Lähmung prägte. Der “20. Juli” wurde zum Gründungsmythos der BRD – der Arbeiter Elser, der keine Probleme mit dem Treueeid hatte, gilt nicht als reputierlich. Auch die Organisationen der Linken wußten nicht, was anfangen mit Elser. Erwog doch kein ZK jemals, den Führer zu liquidieren; schon der Gedanke wurde wohl wg. “Individualanarchismus” abgewehrt. Wie kann es sein, daß sich die “proletarische Vernunft” in einem Einzelnen gegen die komplette Volksgemeinschaft, Deutsche Arbeitsfront inklusive, verkörpert? Das durfte nicht sein; und so wurde Elser in der uferlosen antifaschistischen Literatur (auch der DDR) komplett verleugnet. Die Stasi eröffnete noch 1979 eine Fahndungsakte; sie glaubte, er lebe noch irgendwo. – Elser wurde wenige Wochen vor der Befreiung am 9. April 1945 in Dachau im KZ ermordet. Seinen Mörder legte man bald danach in Heilbronn in ein Ehrengrab, das noch heute gepflegt wird. – Hellmut G. Haasis (Reutlingen) ist Autor u.a. von “Den Hitler jag‘ ich in die Luft. Der Attentäter Georg Elser” (Rowohlt-Verlag), “Tod in Prag. Heydrichs Ende 1942” (2002), “Der Freiheitsbaum. Eine verschüttete Freiheitsbibliothek aus der Zeit der deutschen Jakobiner” sowie von “Joseph Süß Oppenheimer, genannt Jud Süß. Finanzier, Freidenker, Justizopfer” (Rowohlt). (Weiteres unter www.hellmut-g-haasis.de). In Zusammenarbeit mit dem Jos Fritz-Café

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Freitag, 16. November 2007

Freiburg in der NS-Zeit

Antifaschistischer Stadtrundgang

An exemplarischen Stationen wird gezeigt, was in Freiburg nach 1933 passierte, wie die Arisierung organisiert wurde, welche Menschen wo gelebt haben, die ihre Wohn- und Arbeitsstätten verlassen mußten. An der Universität wird vom Rektorat Martin Heideggers im Frühjahr 1933 die Rede sein. Der Rundgang endet gegen 17°° am Platz der Alten Synagoge. – E. Schlesiger führt und kommentiert.

Treffpunkt am 15 Uhr 30 am “Basler Hof”, Kaiser-Josephstr. (gegenüber Buchhandlung Herder)

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Mittwoch, 28. November 2007

Kritik und Krise

Der Anfang des Marxschen “Kapital” und das Ende der kapitalisierten Gesellschaft

“Wahrheit ist objektiv, nicht plausibel”: Dies Diktum Theodor W. Adornos scheint der tatsächliche Grund zu sein, warum weder die offizielle bürgerliche Gesellschaft noch ihr linker, insbesondere nicht ihr universitärer Begleitservice mit der Kritischen Theorie sonderlich viel anfangen mögen. Daß das Denken in der Interpretation des Vorfindlichen zu gründen habe, daß das Denken es daher auch nicht weiter bringen kann als bis zur Meinung, und, wenn‘s gut geht oder die Staatsmacht dahintersteht, zum Konsens und zum Einverstandensein, gilt allseits als abgemacht. So massiv ist der “Schein der Tatsachen” (Marx) geworden, daß seine gesellschaftliche Konstitution als unerreichbar gilt und schon der Anspruch darauf als autoritärer Dogmatismus. Das Ergebnis ist danach: wo Vernunft, deren Thema nur eben die Konstitution des Gesellschaftlichen sein kann, auf bloßen Verstand reduziert wird, da macht sich die Bauernschläue von Intellektuellen breit, die ihr Denkprodukt mit erlesener Raffinesse am Markt zu behaupten wissen. Die Widersprüche, gar: die Antinomien, in die sie verfallen, kümmern nicht weiter: eben dies ist ja der Sinn von Ideologie als der Rationalisierung des Widersinnigen. Der Marxsche Begriff der Kritik dagegen gründet in der ungeschmälerten Erfahrung des logischen Widerspruchs und im Vertrauen auf die Objektivitätsmächtigkeit des Denkvermögens, d.h. in subjektiver Vernunft, die ihre bloße Subjektivität keinesfalls als Vorwand nimmt, sich zu relativieren. Denn der Begriff von Wahrheit, den diese Kritik nur haben kann, ist in der notwendigen Krise, im Untergang und im Zusammenbruch des Kapitalverhältnisses als einer unmöglichen Vergesellschaftungsweise angelegt: indem die Kritik die Krise kategorial antizipiert und in jeder ihrer Aktionen polemisch ausdrückt, kommt ihr ihre eigene Objektivität entgegen. – Es spricht Joachim Bruhn (ISF, Freiburg). Gemeinsam mit Jan Gerber hat er gerade den Band “Rote Armee Fiktion” herausgegeben (Freiburg: ça ira 2007); demnächst erscheint bei ça ira die 2., erw. Auflage seines Buches “Was deutsch ist. Zur kritischen Theorie der Nation”.

Vortrag ist zugleich eine Einführung in das Tagesseminar “Kritik und Krise” am Samstag, den 23. Februar. Ein Vorbereitungsreader ist im Jour fixe gegen Unkosten erhältlich.

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 12. Dezember 2007

Fetisch und Freiheit

Die Marxsche Kritik des Fetischismus, die Emanzipation von Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus

Eine Gesellschaftskritik, die Karl Marx ernst nimmt und die Befreiung vom Staat statt durch den Staat, die Abschaffung von Arbeit, Geld und Kapital, von Warentausch und repressiver Gleichheit fordert, hat gegenwärtig keine guten Aussichten. Eine Kritik, die sich gegen jede ressentimentgeladene, sich stets nur gegen das Kapital in “seiner wunderlichsten und zugleich der populärsten Vorstellung nächsten Gestalt” (Marx) wendende, in letzter Konsequent antisemitische Nörgelei richtet, stößt auf taube Ohren. Ein Marxismus jedoch, der mit en Parolen “Die Arbeit hoch!” und “Geld ist genug da!” hinreichend beschrieben ist, verschafft dem Marx einen Platz unter “Deutschlands Besten”, neben Luther und Adenauer. Gegen derlei Linksideologien gilt es zu zeigen, daß die Kritik der politischen Ökonomie mit der Analyse von Ware und Geld beginnt, um erst bei der Kritik des Antisemitismus, seiner islamischen Form insbesondere, zu enden. – Es spricht Stephan Grigat, der bei Café critique in Wien aktiv ist (siehe www. cafecritique.priv.at) und bei ça ira gerade das Buch “Fetisch und Freiheit. Über die Rezeption der Marxschen Fetischkritik, die Emanzipation von Staat und Kapital und die Kritik des Antisemitismus” veröffentlicht hat.

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 16. Januar 2008

Die Macht der Mullahs

Oder: Die Verhüllung der Frau als Dreh- und Angelpunkt islamischer Herrschaft

Die Debatten, die hierzulande über den Islam, das Kopftuch und das Kopftuchverbot für Lehrerinnen unter Schlagworten wie Religionsfreiheit, Säkularismus oder Neutralitätspflicht des Staates geführt werden, sich gar in Gesetzen niederschlagen, machen glauben, beim Islam handle es sich um eine Religion, beim Kopftuch mithin um ein religiöses Symbol. Dieses Mißverständnis teilt die dorfatheistisch-pseudolaizistische Linke mit der christlich-konservativen Rechten. Und selbst da, wo der Islam als eine politische Bewegung, die eine vorzivilisatorische Sozial- und Rechtsordnung durchzusetzen bestrebt ist, kritisiert wird, erscheint das Kopftuch bestenfalls als politisches Symbol für Islamismus und Patriarchat. Noch diese immerhin halbe Wahrheit verstellt jedoch den Blick auf das offensichtliche Wesen des Kopftuchs: es ist in seiner stofflichen Beschaffenheit eben nicht nur abstraktes Zeichen der Herrschaft, sondern diese selbst, d.h. ganz konkretes Unterdrückungswerkzeug, das unauslöschbare Spuren in der Psyche, der Sexualität und der sozialen Identität derjenigen hinterläßt, denen es in der Pubertät aufgezwungen wird. Solange die gesellschaftlichen Verhältnisse nicht derart umgeworfen sind, daß es zum Schutz der Individualrechte auf körperliche Unversehrtheit und freie Entfaltung der Persönlichkeit keines Rechtsstaates mehr bedarf, ist folglich der Souverän in die Pflicht zu nehmen, die Rechte auch seiner migrantischen Bürgerinnen zu wahren und diese nicht mehr wie bisher der Privatsphäre des Rackets bzw. vermeintlicher Religionsausübung auszuliefern. Ein staatlich durchgesetztes Kopftuchverbot für Schülerinnen ist daher die Minimalforderung einer an der menschlichen Emanzipation orientierten Islamkritik. – Der Referent, Thomas Maul, lebt in der Hedonistischen Mitte von Berlin und ist Autor des bei ça ira erschienen Buches “Die Macht der Mullahs. Schmähreden gegen die islamische Alltagskultur und den Aufklärungsverrat ihrer linken Verteidiger” (Freiburg 2006).

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 30. Januar 2008

Philosemiten – die falschen Freunde?

Zur Geschichte der Deutsch-Israelischen Studiengruppen

Mit Rot-Grün traten sie ab, die Fischer, Schily, Rosh. Wie man für Israel besser Frieden schafft als die USA, wie man für staatliche Sicherheit sorgt und wie man in Gedenkkultur macht – Juden sollten ihren Projekten, die doch nur darauf abzielten, Deutschland wieder dick zu machen, das Alibi geben. Das Oszillieren der 68er zwischen Philosemitismus und Antizionismus hat die Einsicht überlagert, daß mit der Gefährdung Israels die Möglichkeit des Sozialismus auf dem Spiel steht. Diese Einsicht, wie sie etwa der Frankfurter Pädagoge Heinz-Joachim Heydorn vertrat, war auch in den Deutsch-Israelischen Studiengruppen präsent. Diese standen in den 60ern für den Versuch, mit Israel solidarisch zu sein, ohne dabei zuerst auf das Wohl Deutschlands zu schielen. Ob das gelang, ohne im philosemitischen Gestus dem Antisemitismus zuzuarbeiten, soll Thema des Vortrages sein. – Es referiert Thomas Käpernick, Mitglied der Initiative gegen Antisemitismus und Antizionismus Hamburg.

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Mittwoch, 13. Februar 2008

Das Wunder von Bern” – Katharsis der Nation

Eine psychoanalytische Reflexion über das Verhältnis
von Masse und Individuum

Der legendäre Sieg der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft 1954 tritt in “Das Wunder von Bern” (Sönke Wortmann, D 2003) den filmischen Beweis für den Wandel des ‘Deutschtums‘ nach 1945 an: Anstelle des Volks die Gemeinschaft, statt Blut und Boden Familie und Heimat, nicht länger Schuld, sondern die Genesung von der Niederlage, nicht kriegerisches ‘Deutschland, Deutschland über alles‘ sondern Deutschland so sportlich wie spielerisch im Stadion. Ausgehend von der freudschen Theorie der Massenbildung soll eine psychoanalytische Filminterpretation entwickelt werden, in deren Zentrum die psychische Dynamik der Identifizierung mit der deutschen Nation nach 1945 steht. Anhand von Filmbeispielen wird nachvollzogen, wie die filmische Stilisierung des WM-Sieges zum generationenübergreifenden Objekt einen imaginären, konfliktfreien Ursprung der deutschen Generationenfolge in Szene setzt. – Es referiert Sonja Witte (Bremen), Mitglied des AK Kritik des Antisemitismus Bremen. Bei “les madeleines” arbeitet sie zur Kritik der Sexualmoral, ist Redaktionsmitglied der Zeitschrift “Extrablatt – Aus Gründen gegen fast Alles” und gehört zur Gruppe “kittkritik”, die das Buch “Deutschlandwunder – Wunsch und Wahn in der postnazistischen Kultur” (Ventil-Verlag) herausgegeben hat, in dem ein Beitrag zum Thema des Vortrages erschien.

Um 20 Uhr im Jos Fritz-Café, Wilhelmstr. 15 (Spechtpassage)

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Samstag, 23. Februar 2008

Tagesseminar: Kritik und Krise

Über den Zusammenhang von materialistischer Kritik und kapitalistischer Krise

Das Verhältnis von Kritik und Krise im Materialismus (oder auch, so Marx, “kritischen Kommu­nismus”) hat mit dem vom Anfang und vom Ende der Marxschen Darstellung des Kapitals zu tun. Weil dieser Anfang nicht willkürlich, sondern im Resultat sozialphilosophischer Reflexion gesetzt wird, ist er mit dem Ende vermittelt und wird durch das Ende der Darstellung “bewiesen”, aber einzig in dem Sinne, daß der “Beweis” nur der Untergang bzw. die revolutionäre Abschaffung des kritisierten Objekts selbst ist. Die Wahrheit des Kapitals ist kein System theoretischer Sätze, vielmehr seine gesellschaftspraktische Liquidation. Es zeigt sich hier, daß die “Kritik der politischen Ökonomie” mit Bedacht als Kritik, nicht, wie gerade die Linksfraktion der Akademiker beliebt, als Theorie bezeichnet wird. Die marxschen Einlassungen zur Krise im 3. Band des “Kapital”, insbesondere das “Gesetz vom tendenziellen Fall der Profitrate”, verweisen darauf. –

Von 14 Uhr bis 19 Uhr im Büro der ISF, Wilhelmstr. 15/9 (Spechtpassage).
Anmeldung durch Abholung des Vorbereitungsreaders im Jour fixe.

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