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Matthias Küntzel

Djihad und Judenhaß

Über den neuen antisemitischen Krieg

2002, 180 Seiten, 13,50 €, ISBN: 3-924627-06-1

Dieses Buch weist nach, daß der Antisemitismus nicht nur eine Beigabe zum modernen Djihadismus darstellt, sondern dessen Kern ausmacht. Im Zentrum steht die 1928 in Ägypten gegründete Organisation der "Muslimbrüder", die im Kontext der Weltwirtschaftskrise die Idee des kriegerischen Djihad und die Todessehnsucht als Leitideal des Märtyrers neu entdeckt und die wichtigsten gegenwärtigen Djihad-Bewegungen - al-Qaida und Hamas - maßgeblich inspiriert hat. Der antijüdische Wahn der Islamisten ist keinem metaphysischen "Bösen", sondern einer historisch und systematisch erklärbaren Sichtweise auf den Kapitalismus entsprungen. Er generiert einen antijüdischen Krieg, in welchem nicht nur alles Jüdische als Böse, sondern zugleich alles Böse als jüdisch halluziniert wird: Der "große Satan" wird nicht nur wegen seiner Unterstützung für Israel, sondern als das imaginierte Zentrum einer materialistisch-egoistischen (ergo: jüdischen) Weltordnung bekämpft.

Inhalt

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Übersetzungen:

Jihad and Jew Hatred. Islamism, Nazism and the Roots of 9/11.

Djihad et la haine des Juifs.


Leseprobe:

Epilog: Der Mufti und die Deutschen


Rezensionen:

Fabian Kettner (Bochumer Studentenzeitung)

Alexander Flores (Universitas: Orientierung in der Wissenswelt, 59. Jg. N° 694, Mai 2004)

CJF (Zeitschrift für Politikwissenschaft N° 1 / 2004)

Alexander Flores (Frankfurter Rundschau v. 6. April 2004)

N.N. (Archiv für die Geschichte der Arbeit und des Widerstands N° 17, 2003)

Jeffrey Goldberg (New York Times)

Tobias Faßmeier (Zeitungsprojekt antifaschistischer Gruppen (ZAG) N° 41 (2002))

Michael Holmes (Brüche N° 2)

Armin Pfahl-Traughber (Blick nach rechts, Mai 2004)