Peter Nowak auf kritisch-lesen.de über Georg K. Glasers »Geheimnis und Gewalt«

Auf kritisch-lesen.de besprach Peter Nowak Georg K. Glasers »Geheimnis und Gewalt«; darin heißt es u.a.: 

»Tatsache aber ist, dass ›Geheimnis und Gewalt‹ in allen Teilen Nachkriegsdeutschlands nicht wohlgelitten war. Der Großteil des literarischen Milieus in der BRD der ersten Nachkriegsjahre wollten nichts von einem Autoren lesen, der als entschiedener Nazigegner schließlich die französische Staatsbürgerschaft angenommen hatte und auch nach 1945 Franzose blieb. Für die DDR hingegen war Glaser ein Provokateur, weil ›Geheimnis und Gewalt‹ auch eine beständige Auseinandersetzung mit dem Parteikommunismus ist, die sich durch das gesamte Buch zieht. Dabei lässt es sich aber nicht mit Texten von Ex-Kommunisten vergleichen, die vor allem ihre Mitgenossen angreifen und sich als geläuterte Verteidiger der bürgerlichen Demokratie feiern lassen.«